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Filous Schnupfen

Filous Schnupfen-Krankengeschichte

Filou kam als Fundkater ins Berliner Tierheim. Über seine Vorgeschichte und eventuelle Impfungen wusste man nichts. Nur, dass er ca. 5 Jahre alt war.
Im Tierheim steckte er sich schnell mit dem Katzenschnupfen an, leider wurde dies nicht sofort erkannt und er wurde -trotz bestehender Erkrankung- gegen Katzenschnupfen-Seuche geimpft. (Die zwei Impfungen zur Grundimmunisierung).
Als wir Filou zu uns holten, war er in dem Katzenzimmer für "ehemalige Schnupfer". Bis auf einmal Niesen und noch eine einwöchige Behandlung mit Augensalbe gegen die Bindehautentzündung hatte Filou keine Beschwerden in Richtung Schnupfen.
Im Winter (also rund ein halbes Jahr nach seinem Einzug) bekam Filou einen Infekt der oberen Atemwege inklusive tränender Augen. Er bekam vom Tierarzt Antibiotikum, der Infekt und die tränenden Augen verschwanden nach ein paar Tagen.
In den kommenden Jahren litt Filou in immer kürzeren Abständen an Infekten (Nasenausfluss und tränende Augen). Wir ließen ihn jedesmal schulmedizinisch mit Antibiotikum behandeln. Mehr noch, wie ließen auch Antibiogramme erstellen (das Ergebnis war: Staphylokokkus intermedius in geringer Keimzahl), damit wir das richtige Antibiotikum verabreichen konnten. Dennoch hielten die Infekte immer länger an.
Zuletzt waren wir dann schon bei einer 14 tägigen Gabe von Antibiotikum angelangt.
In der ganzen Zeit wurde Filou -wie oft propagiert- jährlich gegen Katzenschnupfen/Seuche und Leukose geimpft. Insbesondere nach den Impfungen traten regelmäßig die Infekte auf.
Da Antiobiotikum auf Dauer nicht sehr gut für den Organismus ist und offensichtlich auch nicht dafür sorgen konnte, dass der Infekt dauerhauft geheilt wurde, sahen wir uns nach Alternativen um.

Diese fanden wir in der Homöopathie!

Filou bekam also beim nächsten Infekt kein Antibiotikum, sondern Globuli (in seinem Fall Hepar Sulfuris D30). Und siehe da, der Infekt verschwand nach ein paar Tagen auch ohne die Gabe von Antibiotikum.
Von diesem Zeitpunkt an wurde Filou ausschließlich bei Schnupfen mit Globuli behandelt -wobei wir natürlich den Tierarzt aufgesucht hätten, wenn sein Allgemeinbefinden schlechter geworden wäre, bzw. sich der Infekt länger hingezogen hätte. Es ist immer wichtig die Balance zwischen Schulmedizin und Homöopathie zu halten und keines von Beiden aus den Augen zu verlieren.

Je länger wir uns mit Filou und seinem Schnupfen beschäftigten, desto klarer wurde es, dass Filou mit ziemlicher Sicherheit an einem Impfschaden (einer Vakzinose) leidet. Deshalb konnte die Homöopathie den Schnupfen auch nur bekämpfen, nicht aber heilen (dazu hatte Filou noch andere diverse Probleme, wie zum Beispiel sein häufiges Erbrechen, wofür es organisch keine Erklärung gab)
Filou wurde -als er akut krank war- geimpft. Das sollte nie geschehen, da es das Immunsystem völlig aus der Bahn wirft (vermutlich wurde seine Pilzerkrankung daher auch so arg und langwierig). Dann wurde er jährlich geimpft. Das jährliche Impfschema gilt praktisch nur in Deutschland. In den meisten anderen Ländern wird nach einem anderen Schema geimpft.
Aber auch hierzulande haben die Tierärzte verstanden, dass eine jährliche Impfung gegen Katzenschnupfen/Seuche und Leukose mehr Schaden als Nutzen bringt.
So geht man in Deutschland davon aus, dass die Impfstoffe mindestens 2 Jahre Schutz bieten, in anderen Ländern ist man sogar der Ansicht, dass die Impfstoffe 3 bis 7 Jahre, wenn nicht zum Teil sogar ein Leben lang vorhalten.
Letzendlich muss jeder Dosi für sich selber entscheiden, wie oft und gegen was er seine Katze impfen lässt. Viel ist dabei aber nicht unbedingt besser.
Dazu ein interessanter Link

http://www.schmusekatzen.de/impfen.htm


Anfang 2006 wurde Filous Schnupfen erheblich stärker und wir ließen erneut ein Antibiogramm machen (wieder mit dem Ergebnis Staphylokokkus intermedius, negativ auf Chlamydien). Aber auch nach 14 Tagen mit Behandlung von Antiobiotikum und schleimlösenden Mitteln verschwand der Schnupfen nicht, er blieb unverändert.
So verlegten wir uns wieder auf die Homöopathie um Filou alles zu erleichtern. Es dauerte rund 2 1/2 Monate, dann war der Schnupfen ausgestanden und Filou blieb über ein Jahr beschwerdefrei.

Das fatale an Impfschäden ist, dass sie sich mannigfaltig äußern und oft im "verborgenen" agieren.
In Absprache mit einer Homöopathin beschlossen wir das Übel bei der Wurzel zu packen und zu versuchen den Impfschaden anzugehen. Da Filou schon sehr lange an seinen gesundheitlichen Problemen leidet, wird dies ein langer und nicht einfache Weg werden.

Kaum begannen wir mit der Behandlung Anfang Mai 2007, meldete sich auch Filous Schnupfen in heftiger Weise zurück.
Wir ließen daher die ursprüngliche Behandlung ausschleichen um erstmal wieder dem Schnupfen Herr zu werden.

Hier ein paar Fotos, wie Filou mit seinem Schnupfen aussieht. Die tränenden Augen rühren zusätzlich daher, dass Filou auf einer Seite der Tränenkanäle gar keinen Durchfluss und auf der anderen Seite nur ca. 20% Durchfluss hat. So müssen die Trängen immer nach außen ablaufen. Das Problem mit den Tränenkanälen kann genetisch bedingt sein (Sein "Perser-Erbe").


Leichter Ausfluss (aber schon gelb und zäh) mit zähen roten Tränen


Nochmal aus der Nähe


Und das ist dann ein sehr heftiger Nasenausfluss


Nochmal aus der Nähe


Nachdem wir den Schnupfen wieder im Griff hatten, setzen wir erneut die Behandlung gegen den Impfschaden fort. 2 Wochen bekam Filou ein homöopathisches Mittel worauf er direkt und heftig Ansprach.
Er schnodderte wie verrückt aus dem rechten Nasenloch.
Im Anschluss sollte der Schnupfen nochmal bekämpft werden, da das andere Mittel noch nachwirkt.
Die Üerraschung war groß, als Filou nach 3 Tagen plötzlich anfing ganz plötzlich anfing heftig aus dem linken Nasenloch zu schnoddern. Aus dem, aus dem noch nie was kam.
Nun hofften wir, dass dies jetzt die Ausheilung ist und nicht eine Ausweitung des Schnupfens auf die linken Nasennebenhöhle.
In Absprache mit der Homöopathin wechselten wir das Mittel und besannen uns auf eine "Ausleitung".
Gleich nach einem Tag Gabe des neuen Mittels hat Filou zwei riesige Eiterbrocken ausgeniest. Danach war die Nase viel freier und er besser drauf.
Am nächsten Abend nieste er wieder einen Brocken aus.
Bei jeder anderen Katze wär das der Zeitpunkt zum Tierarzt zu gehen und ein Antibiotikum (nach Antibiogramm) zu geben. Nicht aber bei Filou, denn ihm hat das Antibiotikum nie wirklich geholfen.(wobei es im Nachhinein betrachtet sicher interessant gewesen wäre zu wissen, ob und ggf. welche Bakterien hier ihr Unwesen trieben)
Der Schnodder wurde weniger und wir waren froh.
Nach 4 Tagen klang er dann aber wieder "verstopft". Es ist also klar, dass da noch mehr ist, was raus muss.
Nur, wie bringt man einen Kater dazu richtig kräftig zu niesen? Inhalieren brachte leider keinen Erfolg. So warteten wir erstmal ab, ob er es alleine ausniesen kann.
Zum Glück war sein Allgemeinbefinden nur gering beeinträchtigt.
Nun fing Filou plötzlich an recht kräftig aus beiden Nasenlöchern zu schnoddern.


So wussten wir, nach dem Ausschlussprinzip, dass wir auf dem richtigen Weg waren, aber noch nicht das hundertprozent passende Mittel gefunden haben.
So kam ein weiteres Mittel zum Einsatz.
Der Schnodder lies nach einer Weile nach, aber nur so, dass er nicht mehr lief. Seine Nase verklebte ständig. So fiel Filou das Atmen recht schwer.

Leider kamen wir auf die Art nicht weiter. Der Schnupfen blieb im Prinzip unverändert. Unsere Homöopathin empfahl uns dann es mal mit Bioresonanztherapie zu versuchen. Auf die Art soll herausgefunden werden unter welcher Belastung Filou leidet und wie wir ihm helfen können.
Wir entschieden uns für eine Tierarztpraxis, die auch Bioresonanztherapie anbeitet. Die Praxis Ceglowski-Weber. Leider konnten wir in Berlin keine Praxis finden, die Filou direkt behandelt.
So wurden Filous Haare ausgewertet und wir bekamen auf ihn speziell abgestimmte Tropfen zugeschickt. Der Schnupfen variierte, verschwand aber nicht. Während der Behandlung war Filou aber agiler und verspielter.
Als wir dann nach ca. 4 Wochen in den Urlaub (September 2007) fuhren verschlechterte sich Filous Zustand rapide. Er wollte nicht mehr fressen und seine Nase war extrem verstopft. Die Blutuntersuchung ergab eine extrem hohe Zahl an Leukozyten, die auf eine sehr starke Entzündung hindeuteten (Ob es nur die Nase war oder noch ein anderer Entzündungsherd vorhanden war wusste keiner). So bekam Filou 12 Tage Antibiotikum, ACC (Saft für Kinder) und für ein paar Tage auch MCP-Tropfen, Peritol und einen pflanzlichen Appetizer. Zum Glück schlug die Behandlung an und Filou fraß wieder. Unter der Gabe des Antibiotikums verschwand auch der Schnupfen. Leider veräumte es die Tierärztin einen Abstrich mit Antibiogramm zu machen, dann hätten wir Klarheit über die vorhandenen Bakterien gehabt.
Die Behandlung über die Bioresonanztherapie setzten wir fort und hofften, dass wir damit endlich für Filou eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreichen können.

Filous Nase ohne Schnupfen und Verkrustungen



Wie befürchtet und fast schon erwartet hielt die Schnupfenfreiheit nicht lange an. Trotz Behandlung durch eine Tierheilpraktikerin und die vorherige Behanldung durch den Tierarzt mit Antibiotikum meldet sich der Schnupfen seit dem 10. Januar 2008 doch recht deutlich, wieder auf das rechte Nasenloch beschränkt, zurück.
Wir versuchten also eine Behandlung mit der Bioresonanz-Matte. 3 Behandlungen von jeweils 2 1/2 Stunden. Filou nahm es gelassen. Leider ergab sich auch damit keine Besserung bei Filou.

Filou auf der "Matte"



So ist die Bioresonanz für Filou leider nicht die richtige Therapie gewesen. Wobei dies nicht heißt, dass nicht bei anderen Katzen gute Erfolge erzielt werden können. Mir sind mehrere Fälle persönlich bekannt, in denen die Bioresonanz sehr gut angeschlagen hat und es den Katzen erheblich besser geht oder sie ganz gesund wurden.

Der Schnupfen von Filou hielt sich in Grenzen, er schniefte zwar ab und an, aber die Nase lief nicht. Man konnte nur hören, dass er im Nasen-Rachen-Raum verschleimt klang.
Dann kam der Kieferabzeß im März 2008 und Filou bekam Antibiotikum. Dadurch war der Schnupfen natürlich in Schach gehalten.
Leider, nur eine Woche nach Absetzen des AB, fing Filou wieder an verschleimt zu klingen. Möglicherweise entstand durch den Schnupfen auch der zweite Abzeß. Sicher ist das nicht, aber möglich.


Hier kann man sehen, dass sich die Nasennebenhöhle rechts gegenüber links verändert hat. Das Röntgenbild wurde vor der OP des Kieferabzesses aufgenommen


Nach der zweiten OP hat Filou ja zweimal ein 10-Tages-Depot-Ab (Convenia) bekommen. Genau nach 11 Tagen nach der zweiten Gabe fing er wieder an verschleimt zu klingen.
Nun hofften wir natürlich, dass wir das in den Griff bekommen und Filou nicht wieder richtig verschnupft, bzw. sich da nicht durch die AB´s Resistenzen bilden. Leider können wir keinen Abstrich machen, da sich das alles weit hinten im Nasen-Rachen-Raum abspielte.
Zur Unterstützung des Immunsystems bekommt Filou seit der ersten OP Immustim K (Tabletten). Dennoch, auch nach 30 Tagen mit den Immustim war der Schnupfen am Aufflammen. Erneut wollten wir nicht schon wieder AB geben, auch im Hinblick auf seine Nierenprobleme.
Unsere Tierärztin empfahl uns deshalb das Mittel Zylexis (ehemals Baypamune). Es wird oft eingesetzt um das Immunsystem zu stimmulieren und sie hat oft gute Erfolge damit erzielt. Und siehe da, Filou bekam eine Spritze Zylexis und der Schnupfen war am nächsten Tag weg.Ein weiterer positiver Effekt, Filous Augen tränten erheblich weniger. Nun werden wir sehen, wie lange die Schnupfenfreiheit anhält. Auf jeden Fall, wenn der Schnupfen wieder aufflammt, werden wir in Absprache mit der TÄ erstmal wieder eine (oder mehrere) Spritzen Zylexis geben.
Das Immustim bekommt Filou jetzt erstmal durchgehend jeden Tag.

Zwei Wochen nach der Gabe des Zylexis fing Filou wieder an Nasenausfluss aus dem rechten Nasenloch zu haben. Er bekam zwei Spritzen Zylexis im Abstand von ein paar Tagen, aber der Schnupfen blieb.
So entschieden wir uns erneut einen Abstrich im Juni 2008 machen zu lassen. Er war negativ auf Herpesviren, aber postiv auf Pasteurella multocida. Die Pasteurellen sind ein normaler Bestandteil der Maulflora von Katzen, aber bei Filou waren sie explosionsartig vermehrt. So war leider klar, dass Filou erneut mit Antibiotiukum (gemäß Antibiogramm mit Amoxixillin - noch mit am Besten verträglich bei Nierenproblemen) behandelt werden muss.
Angesetzt sind erstmal 10-14 Tage.

Das Immustim haben wir dann in Absprache mit der TÄ erstmal abgesetzt, da das Immunsystem nicht ständig "gepusht" werden sollte.

Leider flammten die Pasteurella Multocida im September 2008 und auch im November 2008 wieder so heftig auf, dass Filou (nach Abstrich und Bestimmung des Antibiogramms) wieder ein Antibiotikum bekommen musste.
Nach Absetzen des Antibiotikums im November (Eingabedauer 14 Tage) begann der Schnupfen nach 6 Tagen wieder.

Nun kann Filou ja nicht im 6 wöchigen Rhythmus Antibiotikum bekommen, da es seinen Nieren nachweislich schadet.
Nun verlegten wir uns in Absprache mit der TÄ auf Autovakzine.
Mit einem Abstrich von Filou werden die Bakterien gezüchtet. Dann werden die Bakterien abgetötet und daraus ein "Imfpstoff", ganz genau auf Filou zugeschnitten, hergestellt.
Die Impfung erfolgt im 10 Tagesrhythmus. Bei der ersten Verabreichung muss ein TA anwesend sein, da es zu einer heftigen Reaktion kommen kann. Diese blieb bei Filou zum Glück aus.
Seine erste "Impfung" bekam er am 1. Dezember 2008, alle weiteren im Abstand von 10 Tagen. Dazwischen bekam er am 24. Dezember 2008 und 24. Januar 2009 eine Spritze mit dem Immumstimulanz "Zylexis".
Filou schnupft mal mehr, mal weniger und mal gar nicht. Bisher ist es aber unter der Behandlung zu keiner gravierenden Verschlimmerung gekommen. Wir hoffen, dass wir diesmal auf dem richtigen Weg sind. Zumindest ist es ein Erfolg, wenn es Filou recht gut geht und wir kein Antibiotikum benötigen.

Filou bekommt noch immer im 10 Tagesrhythmus die Autovakzine gespritzt. Allerdings seit ungefähr 2 Wochen (Februar 2009) hat er wieder deutlich mehr mit dem Schnupfen zu kämpfen.
Daher geben wir zusätzlich zu den Autovakzinen noch in Abständen das Zylexis in der Hoffnung, dass Filous Immunsystem stark genug ist den Schnupfen in Schach zu halten.

Im März 2009 haben wir die Behandlung mit den Autovakzinen beendet, da sich der Schnupfen immer deutlicher zeigte. Leider scheint Filou zu den wenigen Patienten zu gehören, die nicht auf diese Behandlung ansprechen.
Das Zylexis bekam Filou weiter ca. einmal im Monat zur Unterstützung des Immunsystems.

Erneut wagten wir uns an die Homöopathie. Diesmal wieder mit Fellanalyse.
Das erste Mittel brachte prompt eine deutliche Besserung beim Schnupfen. Aber es war nur zur Einleigung und einmaligen Gabe gedacht. Das Folgemittel hielt den Schnupfen meistens in Schach, aber er blieb permanent, mal mehr, mal weniger.
Auch die Folgemittel (eines zur Stärkung des allgemeinen Zustandes, eines direkt für den Schnupfen) konnten Filou nicht helfen.
Am 11.05.2009 war es ganz arg. Diesmal waren ungewöhnlicherweise beide Nasenlöcher betroffen und Filou fiel das Atmen sichtlich schwer :-( So entschlossen wir uns doch einen Abstrich machen zu lassen um festzustellen, welche Erreger diesmal ihr Unwesen treiben und mit welchem Antibiotikum wir dagegen angehen können.
Zur Verflüssigung des Schleimes bekommt Filou ACC 100, in auf ihn abgestimmten Dosierungen.
Das Ergebnis des Abstriches ergab "Staphylococcus Carnosus" -also keine Pasteurelle Multocida mehr. Die haben wir dann wohl doch mit den Autovakzinen bekämpfen können. Die Staphylokokkenart ist eine der "harmlosen" und wird sogar in der Fleischindustrie bei der Herstellung von Pökel- und Trockenfleisch (wie Salami)verwendet. Wie allerdings die Bakterien in Reinkultur und in der großen Menge in Filous Nase kommen konnten, konnte sich weder die Tierärztin noch das Labor erklären.
Dennoch kamen wir um ein Antibiotikum nicht drum rum. Filou bekam ab 14.05.2009 wieder mal 2 x tgl. Amoxcillin. Nach 8 Tagen war der Schnupfen optisch weg. Da er aber aufgrund der "Harmlosigkeit der Erreger" hätte schon nach 5 Tagen weg sein sollen, haben wir nochmal am 18.05. vorsorglich einen Abstrich machen lassen. Das Ergebnis ergab erneut "Staphylococcus Carnosus", aber zumindest in geringerer Keimzahl. Dennoch entschieden wir,dass Filou weiter Antibiotikum bekommt, da der Schnupfen noch deutlich vorhanden war. Am 04.06.2009 haben wir erneut einen Abstrich machen lassen, da der Schnupfen, wenn auch nur sporadisch weiterhin aus dem rechten Nasenloch kommt. Das Ergebnis: "Milchsäurebakterien" (gehören zur normalen Flora der Nase), "Corynebacterium species" (gehören ebenfalls zur normalen Flora der Nasenschleimhaut) und vereinzelte "vergrünende Streptokokken". Dennoch ergibt das Zusammenspiel der "harmlosen" Bakterien einen möglichen Hinweis auf Karies und/oder eine Lungenentzündung (Lungeninfiltration). Auch eine Aspergillusinfektion in den Nasennebenhöhlen wäre theoretisch möglich, obwohl die mykologische Untersuchung des Abstriches negativ war.
Zumindest die Staphylokokken haben wir bekämpft und konnten mit dem 12. Juni 2009 das Antibiotikum nach 4 Wochen endlich absetzen. Aber dennoch schnupft Filou weiter etwas aus dem rechten Nasenloch, ebenfalls hat er am 12. Juni dicken Schnodder ausgeniest.
Durch eine Tipp haben wir für Filou Sinupret Forte ausprobiert. Er bekam 3 Tage je 1/4 Tablette 3 x tgl. Und siehe da, schon nach der ersten Gabe, rund eine Stunde später konnte Filou besser atmen.
Leider kam der Schnupfen nach rund einer Woche nach Absetzen des Sinupret wieder. Je nachdem wie es sich entwickelt, werden wir nochmal Sinupret geben in der Hoffnung, dass es wieder so gut wirkt.
Dennoch werden wir in 1-2 Wochen erneut einen Nasenabstrich zur Kontrolle machen.
Das Sinupret hat zwar recht gut gewirkt, aber der Schnupfen kam im August doch deutlich wieder und der Nasenabstrich zeigte Pasteurella Canis und Staphylokokkus carnosus in deutlicher Keimzahl. So musste Filou leider wieder für 16 Tage Amoxcillin Antibiotikum (Wirksam gemäß Antibiogramm) bekommen. Der Schnupfen war danach im Prinzip passe.
Aber: Als Filou Ende September 2009 eine Verstopfung hatte und im Rahmen der Untersuchungen eine Blutabnahme gemacht wurde, zeigte sich, dass eine Leukozyten extrems erhöht waren (35,2 -> normal ist bis 11). Wir ließen ihn röntgen, zum Glück gab es keinerlei Auffälligkeiten.
Der Tierarzt vermutete, dass sich die Pasteurellen mit großer Wahrscheinlichkeit an/in Organen angesiedelt haben (daher der hohe Leukozytenwert) und Filou bekam ein äußerst widerliches Antibiotikum (Clenda Saar -> Wirkstoff Clendamyzin) verschrieben. Nach 9 Tagen eine Blutabnahme -> Leukozyten auf 16,7 gefallen, aber weiter Antibiotikum. Nach 16 Tagen war wieder eine Blutabnahme -> Leukozyten auf 13,2 gefallen. Und da Filou das Antibiotikum nur noch mit größtem Widerwillen und Gegenwehr nahm, entschied die Tierärztin, dass wir das Antibiotikum nach insgesamt 16 Tagen absetzen können.
Nach über einer Woche ohne Antibiotikum bisher kein Schnupfen. In 1-2 Wochen erfolgt nochmal eine Blutkontrolle. Hoffentlich haben sich die Leukozyten nicht wieder erhöht.
In Absprache mit der TÄ haben wir mit der Blutabnahme bis Dezember 2009 gewartet. Der Schnupfen ist nach rund 7 Wochen ohne Antibiotikum latent wieder aufgeflammt, aber noch alles im Rahmen. Die Leukozyten sind auch nur geringfügig angestiegen.
Anfang Januar 2010 ist Filous Schnupfen leider wieder rechtsseitig komplett da. Also auch diesmal nur knapp 3 Monate nach Gabe des Antibiotikums.
Wir haben im Februar 2010 damit angefangen ihm Propolis (Lösung pur ohne Alkohol, direkt vom Imker) in das rechte Nasenloch zu geben (ein ganz schmal zusammengedrehtes Taschentuch in Propolis getunkt und dann vorsichtig ins Nasenloch schieben), außerdem auf die Nase von Außen. Meist ist Filou seitdem schnupfenfrei oder hat nur wenig Schnodder an der Nase. Die Gabe variiert von 2-4 x täglich und wir hoffen, dass er sich damit gut fühlt und wir längere Zeit kein Antibiotikum braucht. Ab Mitte März haben wir dann auf eine 1x tgl. Gabe Propolis umgestellt.
Seit Anfang April haben wir die Gabe des Propolis auf 1x tgl. alle zwei Tage verändert. Noch hat sich der Schnupfen nicht wieder gezeigt. Es wäre so schön, wenn wir mal dauerhaft eine Erfolg zu verzeichnen hätten.

Weder schulmedizinisch, homöopathisch, natuheilkundlich bzw. einer Kombination haben wir es in den letzten 3 Jahren geschafft den Schnupfen dauerhafter in den Griff zu bekommen.
Nach dem derzeitigen Stand, werden wir -immer wenn es zu arg wird- einen Abstrich machen lassen und dann mit dem passenden Antibiotikum gegensteuern. Wir müssen uns aber damit abfinden, dass Filou ein Dauerschnupfer bleibt. Aber so lange es ihn nicht wirklich beeinträchtigt, können wir damit umgehen.

Mit dem Propolis hatten wir den Schnupfen komplett unter Kontrolle. Vorausgesetzt Filou bekam das Propolis täglich in die Nase. So konnten wir ihm eine erneute Antibiotikumgabe ersparen und er konnte frei atmen.

Eine Langzeiterfahrung können wir nicht schildern, da Filou leider nach einem für uns plötzlich aufgetretenen Lebertumor am 7. Juli 2010 seinen Gang über die Regenbogenbrücke angetreten hat.
Er fehlt uns so ungemein und wir werden unseren besonderen Kämpfer immer Herzen tragen.

Anmerkung: Ein weiteres Indiz, dass es sich um einen Impfschaden bzw. eine Ansammlung von Giften im Körper handeln könnte ist, dass sich keine der anderen Katzen je bei Filou angesteckt hat, obwohl er die Mädels regelmäßig -auch mit Schnupfen- ausgiebig putzt. Offensichtlich ist aber Filous Immunsystem nicht alleine in der Lage mit diesen Giften und der damit verbundenen Anfälligkeit für Infekte fertig zu werden. Bei ihm vermehren sich an sich "harmlose" Erreger und machen ihm erheblich zu schaffen.

Hierbei handelt es sich um persönliche Gedanken und Erfahrungen und nicht um einen allgemeinen Leitfaden zur Behandlung. Jedes Tier muss individuell betrachtet werden.
Es sei ausdrücklich davor gewarnt einfach drauf los zu doktern. Man sollte sich in jedem Fall mit einem versierten Tierarzt oder Heilpraktiker absprechen bzw. auf jeden Fall die einschlägige Literatur studieren. Es ist falsch zu glauben, dass man mit Homöopathie keinen Schaden anrichten kann. Außerdem steht vor der Homöopathie immer eine gründliche Anamnese.
Das ist auch der Grund, warum ich hier keines der Mittel mit Namen nenne.

Filou ist negativ auf FIV und Leukose getestet.
Ebenso negativ auf Chlamydien und Herpesviren.