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Floris KrebserkrankungFloris Mamma-TumorIm Januar 2002 bemerkte ich bei Flori an der linken Seite, gen Bauch, eine Verhärtung. Sie war sehr klein und daher machte ich mir erstmal keine Gedanken. In den nachfolgenden Tagen fielmir dieser Knubbel aber immer wieder auf, obwohl er nicht größer geworden war. Er war nicht heiß und ließ sich leicht unter der Hat bewegen. Sicherheitshalber schaute der Tierarzt sich das an. Er dachte an einen Tumor, gut abgegrenzt, den man operieren sollte. Die Operation empfahl er zum Einem um festzustellen, ob es sich um einen bös- oder gutartigen Tumor handelt, vor allem aber um ihn vollständig zu entfernen, damit er sich nicht ausbreiten kann. So hatte Flori ihre erste Operation an einen Freitag im Januar. Der Schnitt war ca. 4 cm lang und leider war der Tumor größer als ursrpünglich angenommen. Er ging mehr in die Tiefe. Flori verkraftete die Operation sehr gut, ging nicht an die Narbe, nach 10 Tagen konnten die Fäden gezogen werden. Das Ergebnis der Tumoruntersuchung war leider weniger erfreulich. Ein bösartiger Tumor, der sich auch schon in die umliegenden Lymphbahnen mit einigen Zellen ausgebreitet hat. Unklar war, ob mit der Operation alle befallenen Stellen entfernt waren. Flori ging es gut, sie war merklich munterer, spielte, futterte gut und kam Schmusen. Wir schöpften Hoffnung. Im Mai bemerkte ich dann leider wieder einen Knubbel auf der linken Seite. Diesmal mehr in Richtung Bauch. Aufgrund des raschen Wachstumes entschieden wir uns mit dem Tierarzt zusammen, dass die linke Mammaleiste (Milchdrüsenleiste) komplett entfernt werden sollte, damit die Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung gemindert wird. Meine arme kleine Flori. Im Juni war es dann soweit. Es war eine lange Operation mit einem riesigen Schnitt von fast 18 cm Länge. Flori hatte beim Aufwachen große Schmerzen, sie tat mir so unendlich leid. Unterm Bett machten wir ihr ein Lager, wo sie sich zurückziehen konnte. Dort lag meine tapfere Flori fast 2 Tage ohne zu Fressen. Wasser konnte ich ihr tröpfchenweise vom Finger geben. Am dritten oder 4. Tag begann sie endlich zu fressen. Langsam, aber die Kräfte kamen doch merklich zurück. Bei der Wundnachsorge am 3. Tag war der Tierarzt sehr zufrieden. Flori hatte überhaupt nicht geleckt und die Nähte waren fest und zu. Zur Sicherheit wurde sie nochmal mit dem Silberspray (wirkt desinfizierend und heilungsfördernd) eingesprüht. Das war recht lustig, da der Tierarzt die Dose erst schütteln musste, in der Dose war so eine kleine Kugel, die die Flüssigkeit durchrrührte. Flori guckte ganz interessiert, was denn da so klappert und noch neugieriger, was da auf ihren Bauch gesprüht wurde. Unglaublich, wie tapfer Flori war. Sogar das langwierige Fäden ziehen nach 10 Tagen lies sie sich fast kommentarlos gefallen. Nur ein oder zweimal maunzte sie leise. Aber sonst hielt sie still und lies den Tierarzt machen. Ich war so stolz auf meine kleine Minni-Maus! Bei der Operation hatte der Tierarzt aber gesehen, dass das Gewebe auf der rechten Seite der Mammaleiste schon verändert war. Zwar noch ohne Knoten, aber eben schon verändert. Zur Sicherheit empfahl er diese Milchleiste auch schnellstmöglich zu entfernen. Schweren Herzens entschieden wir uns, nachdem Flori sich 6 Wochen lang sehr gut erholt hatte, sie erneut operieren zu lassen. Auch hier wieder ein so langer Schnitt von rund 18 cm. Und Flori hatte natürlich wieder sehr große Schmerzen. Diesmal waren wir aber zumindest besser vorbereitet und konnten sie besser umsorgen. Bei der Operation hatte sie noch gleich eine Infusion bekommen, da sie das letzte Mal erst so spät und wenig getrunken hatte. Wir mussten ja auch an ihre Nierenprobleme denken. Da es die zweite Operation war, dauerte es natürlich viel länger, bis Flori auf die Beine kam. Sie war so tapfer und artig. Biss nicht an den Fäden oder leckte an der Wunde. Kurz bevor die Fäden gezogen werden sollten bemerkte ich ein kleines Loch an der Naht. Da es Mittwoch war und der Tierarzt nicht erreichbar war, schaute ich mir das genauer an. Unter diesem Loch war alles dicklich und weich. Ganz vorsichtig drückte ich gegen, es kam gleich ein Schwall Flüssigkeit aus dem Löchlein. Und Flori? Flori hielt still, es tat ihr offensichtlich nicht weh, im Gegenteil, scheinbar war es eine Erleichterung, dass die Flüssigkeitsansammlung weg war. Die Flüssigkeit war klar bis gelblich mit "Fäden" und roch sehr unangenehm. Natürlich guckte sich der Tierarzt das am nächsten Tag an. Diagnose: Nekröses Gewebe (abgestorbenes Gewebe), dass sich aufgrund der Operation im Bauchraum gebildet hatte. Auch er drückte die Flüssigkeit heraus und spülte die verbliebene Höhle mit Antibiotikum. Diese Prozedur mussten wir einige Male wiederholen, damit sich keine Entzündung bildet. Die größte Sorge war aber, dass das Loch nicht von alleine verheilt. Denn aufgrund der Operationen hätte die Haut zum Nähen nicht genug Elastizität gehabt. Erstaunlich war einfach, dass Flori trotz der ständigen Behandlungen munter und zufrieden war. Sie blühte auf. Und als endlich alles verheilt war (nach ca. 3 oder 4 Wochen) wurde Flori fast schon übermütig. Es war so schön zu sehen, wie wohl sie sich fühlte. Unsere Entscheidung sie operieren zu lassen, war offensichtlich für sie richtig gewesen. Wir verbrachten so viele schöne Stunden zusammen und auch Filou profitierte von Floris neuer Aktivität. Sie tobten und jagten sich, dass es eine wahre Freude war. Im November bemerkte ich leider wieder einen kleinen Tumor. Da wir im Dezember auf eine 4 wöchige Reise (die gebucht war, bevor wir von Floris Erkrankung wussten) gehen wollten, entschließen wir uns, auch diesen kleinen Tumor entfernen zu lassen. Es war ungalublich, wie schnell sich Flori von der Operation erholte. Es war fast, als ob nichts gewesen war. Trotzdem fuhren wir schweren Herzens in den Urlaub. Ich ahnte, dass uns die Chance genommen war mit Flori noch einmal Weihnachten zu feiern. In den 4 Wochen wuchsen zahlreiche kleine Tumore nach. Sie behinderten Flori nicht und sie war sehr fit. Eine erneute Operation wollten wir ihr aufgrund der Vielzahl der Tumore nicht noch einmal zumuten. Solange sie keine Beschwerden hatte, wollten wir die gemeinsame Zeit genießen. Die Tumore wuchsen beängstigend schnell. Einer stülpte sich ziemlich nach außen, so dass die Gefahr bestand, dass die Haut an der Stelle aufbricht und eine nicht heilende und ständig nässende Wunde entsteht. Eine Operation schien, zumindest dafür, unumgänglich. ![]() Es war März geworden und Flori wurde zusehends ruhiger. Sie hatte offensichtlich keine Schmerzen, aber der Krebs forderte seinen Tribut. Am 24. März wollte Flori nicht mehr so richtig fressen, sie sah so unendlich müde aus. Außerdem vermisste sie ihr Herrchen, der zu einem Lehrgang war. Am 25. März fraß sie noch immer kaum, aber kuschelte sofort mit Herrchen, als er heimkam. Am 26. März bekam Flori ein Antibiotikum und eine Spritze zur Appetitanregung, da für den Tierarzt alles auf einen Infekt hindeutet. Abends fraß Flori dann sogar mit Appetit etwas. Am 27. März fraß Flori morgens wieder kaum etwas, sie sah so unendlich traurig und müde aus. Ich ging früher von Arbeit, Flori lag im Wohnzimmer auf dem Boden. Ich legte mich zu ihr, sie fraß etwas von meinem Finger, dann schliefen wir ein. Sie kuschelte sich an mich. Später wechselten wir dann auf das Sofa. Am frühen Nachmittag wurde Flori unruhig, sie krabbelte unter die Decke auf dem Sofa, als ich nach ihr sah, bemerkte ich, dass sie aufs Sofa gepinkelt hatte. Ihre Augen waren so riesig groß und entsetzt. Wir fuhren gleich zum Tierarzt. Einen Termin hatten wir ohnehin, sie sollte geröngt werden, um zu sehen, ob sich Metastasen in der Lunge oder an den Organen gebildet haben. Wie tapfer war Flori wieder. Sie hielt beim Röntgen still, war zwar unendlich aufgeregt, aber wach. Wir hätten Luftsprünge machen können, als wir die Röntgenbilder mit dem Tierarzt betrachteten. Keine Metastasen in der Lunge oder an den Organen. Alle Tumore waren noch oberflächlich. Das erhärtete die Theorie, dass Flori einen Infekt hat. Sie bekam noch eine Spritze und wir fuhren wieder heim. Dort bemerkten wir dann, dass sie aus dem Mäulchen blutete. Die Ursache war ein loser Schneidezahn. Der Tierarzt kam gleich vorbei und zog ihn ihr. Sie zuckte nicht einmal, der Zahn war schon ziemlich lose. Alle zusammen legten wir uns dann auf das Sofa. Flori in der Mitte, damit wir sie trösten konnten. Nach einer Weile maunzte sie ein paar Mal sehr laut und kläglich, es ging uns durch Mark und Bein. Flori beschloss dann lieber auf dem Fußboden zu liegen, der harte Untergrund war wohl angenehmer. Mein Mann wollte die Nacht dann bei ihr verbringen, damit sie nicht alleine ist. Ich setzte mich zu ihr und streichelte sie ein wenig, dann ging ich ins Bad zum Zähneputzen. Als ich zurück ins Wohnzimmer ging war Flori gegangen. Ein letzter Blick auf ihr Herrchen und ein Atemzug und sie war auf der Regenbogenbrücke. Wir waren so fassungslos und unendlich traurig. Unsere kleine tapfere Flori hatte uns verlassen. Der Krebs hatte gewonnen. Wir haben sie am nächsten Tag in der Nähe von Toni beerdigt. In unseren Herzen wird sie ewig leben. Damals wusste ich nicht, dass ich mit einigen Mitteln hätte den Verlauf vielleicht günstig beeinflussen hätte können. Frauke hat bei ihrer Kidogo sehr gute Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung gemacht. Hier ihre HP http://www.fraukes-katzen.de/ Eine Methode der bioglogischen Medizin, die Antihomotoxische Medizin, arbeitet mit sogenannten Katerlysatoren (Coenzyme compositum, Ubichinon compositium). Dabei handelt es sich um spezielle homöopathische Arzneimittel, die aufgrund ihrer Zusammensetzung Störungen in den energieliefernden Prozessketten der Zelle lösen sollen und damit die Energieversorgung in der Zelle verbessern können. Zusätzlich werden die körperreinigende, sogenannte "ausleitende" Präparate eingesetzt (z.B. Lymphomyosot). Durch diese Behandlung wird die Funtionsfähigkeit der Zellen verbessert, was die Anfälligkeit für Tumorerkrankungen verringert. Die Behandlung wird üblicherweise in zwei Serien zu je vier Wochen mit einer vierwöchigen Pause dazwischen durchgeführt. Naürlich ist der Erfolg von individuellen Faktoren abhängig. Die Behandlung war in allen Fällen für die Tiere gut verträglich und eine Studie an der Universität Göttingen (mit Hunden) zeigte dass seltener Tochtergeschwulste auftraten und sich die Lebensdauer erhöhte. Langfristig zeigen sich die besten Ergebnisse, wenn die Behandlung auf Dauer mehrmals jährlich ("kurmäßig") durchgeführt wird. Folgende Links beschäftigen sich auch mit dem Thema Fibrosarkom und Krebs. Mickys Schicksal Die häufigsten falschen Aussagen: -Kleine Knoten sind oft gutartig stimmt nicht, auch bösartige Tumore fangen klein an -Solange der Knoten sich nicht verändert, braucht er nicht operiert werden. gerde der kleine, klar abgegrenzte Knoten kann in der Regel ohne größere chirurgische Probleme entnommen werden -Solange nur ein Knoten nachweisbar ist, lohnt die Operation nicht gerade nach der Entfernung einzelner und kleinerer Knoten ist der Langzeiterfolg am besten. In jedem Fall sollte das entnommene Gewebe dem Pathologen zur feingeweblichen Untersuchung eingeschickt werden. Die patho-histologische Untersuchung kontrolliert ob alle verdächtigen Gewebeanteile entnommen wurden und kann anhand einer Klassifizierung eine Prognose für die Zukunft stellen. |