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Miezel

Miezel
eines Morgens sahen wir sie zum ersten Mal. Beim Öffnen der Garagentür flitze ein kleiner dunkler Schatten an uns vorbei. Wir erschraken natürlich, denn wer rechnet schon damit, dass einem etwas aus der eigenen Garage entgegenkommt?

Die nächsten Morgende sahen wir sie unregelmäßig. Wir beschlossen ihr ein weiches und kuschliges Lager zu bauen (es war Winter) und ihr Futter hinzustellen.

Beides wurde dankbar genutzt.
So kam es, dass sie morgens fast regemäßig noch in der Garage war, wenn wir kamen. Sie rannte dann immer ein Stück weit und wartete ab, bis wir weg waren umd dann wieder in die Garage zu gehen.

Wie sie das anstellte? Das war uns noch nicht ganz klar. Sollte sie es wirklich schaffen durch den Spalt, zwischen Tür und Boden, zu passen?

In der Zwischenzeit wurden die Tage wieder länger und wir postierten uns an einer unaffälligen Stelle ums zu beobachten, wie unsere Miezel in die Garage kommt.

Es sah sehr witzig aus.
Langsam erwartete mich die Miezel dann nachmittags im Gebüsch bei unserer Garage und wartete schon sehnsüchtig auf ihr Futter. Gerne kam ich der Bitte nach und stellte Ihr Nassfutter, Trockenfutter und auch Wasser in die Garage.

Manchmal blieb sie auch den ganzen Tag in der Garage um den spielenden Kindern nicht über den Weg zu laufen.
Es wurde Sommer und Miezel fasste etwas mehr Vertrauen. Ein gewisser Sicherheitsabstand blieb, aber sie wartete ab, was wir machten. Eines Tages, sie saß wieder im Gebüsch näherte ich mich vorsichtig mit etwas Trockenfutter und sie blieb sitzen. So konnte ich den Napf direkt vor ihre Füsse stellen, ohne, dass sie flüchtete. Ein paar Tage später schnupperte sie sogar vorsichtig an meiner Hand und noch ein paar Tage später konnte ich sie ganz leicht mit dem Finger berühren.

Was für eine Freude. Offensichtlich genoss Miezel diese kleinen Momente der Vertrautheit, so kurz sie auch waren.
Eines Morgens, ich kam wie immer in die Garage, Miezel setzte sich in Bewegung. Ich sagte noch "ja meine Süße, ich mach Platz, Du kannst an mir vorbei nach draußen". Da blieb sie vor mir stehen und rieb sich an meinen Beinen. Ich konnte es kaum glauben, unsere scheue Miezel. Um sie nicht zu erschrecken hielt ich regelrecht die Luft an. Auffordernd guckte sie mich an und ich bückte mich langsam. Sie köpfelte sofort in meine Hand und fing an zu schnurren.

Unsere Miezel hatte Vertrauen gefasst.
Wir saßen eine ganze Weile in der Garage und schmusten, ganz vorsichtig rief ich auf Arbeit an und bat um einen Tag Urlaub. Diesen Moment wollte ich nicht zerstören in dem ich einfach ging.

Nur wie sollte es weiter gehen? Sollte ich es wagen, sie in den Transpotkorb zu stecken? Ohne Hilfe?
Die Entscheidung wurde mir abgenommen, es kam Bewegung auf dem Hof auf, Miezel erschreckte sich und wich weiter in die Garage zurück. Beruhigend sprach ich mit ihr und sie entspannte sich wieder. Der Transportkorb war aber in unerreichbare Nähe gerückt.

Nach rund einer Stunde des Schmusens kam mein Mann von der Arbeit. Nichts ahnend, dass ich dort mit Miezel saß dachte er an einen Einbruch, oder dass ich zusammengebrochen war.

Sein Auftauchen ließ Miezel aus der Garage laufen.
Ich folgte ihr langsam und setzte mich vor das Gebüsch. Nach endlosen Minuten kam sie hervor und, ich glaubte es kaum, setzte sich auf meinen Schoß und schnurrte zufrieden. Natürlich war mein Mann nicht mehr in der Nähe, das wäre die Gelegenheit gewesen sie in die Transportkiste zu buchsieren.

Mein Hinter fror so langsam an, denn die Steine waren im Frühherbst nicht mehr gerade warm. Sollte ich aber deswegen Miezels zufriedenes Schnurren stören? Auf gar keinen Fall, ich harrte aus.

Leider kamen wieder Leute auf den Hof, machten viel Lärm und Miezel rettete sich mit einem Satz ins Gebüsch. So wird das nie was, dachte ich traurig.

Da sie nicht wegrannte und auf dem Hof wieder Ruhe einkehrte setzte ich mich wieder zu ihr. Ein taktisch ungünstiger Platz, wie sich noch herausstellen sollte.

Miezel kam erstaunlicherweise wieder auf meinen Schoß. Wie sehr hoffte ich, dass mein Mann endlich vom Einkaufen käme, damit wir die "Aktion Miezel Rettung" starten könnten.

Er kam, nahm die Transportkiste. Ich saß auf einem kleinen Mauersims, vor mir ein Auto, daher kein Platz zum hantieren. Miezel schlief, das war die Gelegenheit.

Meine Mann drehte die Öffnung der Transportbox zu mir, ich versuchte Miezel vorsichtig hineinzuschieben, da rumpelte irgendwo irgendwas. Mir blieb fast das Herz stehen, Miezel erwachte, bekam einen vollkommen panischen Gesichtsausdruck, mein Mann stellte noch schnell die Box hin und griff beherzt zu. Vier Hände gegen 4 Pfoten und ein Gebiß voll spitzer Zähne.

Wir hatten keine Chance. Miezel rannte voller Angst von dannen.
Wir blieben sehr traurig und blutig gekratzt zurück.
Am nächsten Morgen war Miezel wieder in der Garage, sie fauchte mich an und rannte an mir vorbei. Sie kam noch drei Tage fressen -wir versuchten in der Zeit krampfhaft eine Katzenfalle aufzutreiben- dann blieb sie weg.

Wir sahen sie fast einen Monat nicht mehr. Auch das Futter aus der Katzenfalle fehlte nie.
Eines Mittags stand sie auf dem Hof, wir blickten uns an, ich hoffte so sehr, dass sie mir noch einmal ihr Vertrauen schenken würde. Sie sah so kahl im Gesicht aus, offensichtlich hatte sie einen Pilz, der sich ausbreitete, ich wollte ihr so gerne helfen.

Miezel drehte sich um und verschwand. Wir haben sie niemals wieder gesehen.
Meine Hoffnung ist, dass ein anderer Katzenfreund mehr Glück beim Einfangen hatte -was mitten in einer Großstadt, wie Berlin eher selten ist- und Miezel ein schönes Zuhause gefunden hat.

Noch heute mache ich mir große Vorwürfe, dass ich ihr Vertrauen so schändlich mißbraucht habe. Ich wollte nur helfen, in ihren Augen habe ich sie verraten. Ihren Blick werde ich mein Leben lang nicht vergessen.

Copyright: P. Rennefahrt