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Schilddrüsenüberfunktion

Unser Filou litt rund 5 Jahre an einer Schilddrüsenüberfunktion. Alles dazu könnt Ihr hier nachlesen.

Auf dieser Seite will ich allgemeine Informationen zu dieser Erkrankung geben. Die Seite versteht sich nicht als ärztlicher Ratgeber, sondern als eine reine Informationsquelle. Für die Vollständigkeit wird keine Haftung übernommen.
Für die Diagnose muss immer ein Tierarzt hinzu gezogen werden. Die Schilddrüsenüberfunktion kann nur mit einer Blutuntersuchung festgestellt werden.

SDÜ - Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen -Fachbegriff: Feline Hyperthereose

Die Schilddrüse

Die Schilddrüse produziert in ihren beiden -nicht miteinander verbundenen- Drüsenlappen Hormone.
Die Drüsenlappen befinden sich links und rechts der Luftröhre und sind normalerweise weder sicht- noch tastbar.
Die Zellen der Schilddrüse sind hauptsächlich für die Herstellung und Speicherung der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4)und Trijodthyronin (T3).
Wichtig sind auch die Nebenschilddrüsen, die vor allem für den Kalziumstoffwechsel wichtig sind.
Bei Katzen mit einer SDÜ werden die Stoffwechselvorgänge deutlich beschleunigt, der Körper fährt sozusagen ständig auf Hochtouren. Das führt zu einem erhöhten Verbrauch an Energie und belastet den gesamten Organismus, inbesondere die anderen Organe, sehr.

Sympthome:

Abmagerung - Die Katze magert aus unersichtlichen Gründen ab.
Die Abmagerung trotz des guten Appetits ist für die Besitzer häufig der auffälligste Hinweis, dass mit ihrem Tier etwas nicht in Ordnung ist. Obwohl bei einer Schilddrüsenüberfunktion sowohl der Eiweissauf- wie auch der Eiweissabbau im Körper gesteigert ist, resultiert der Eiweissabbau. Dies vermag auch die grössere Futteraufnahme nicht zu kompensieren. Deshalb entsteht insgesamt eine negative Energiebilanz und die Katze verliert an Muskelmasse und letztlich an Gewicht.
Der erhöhte Energieumsatz führt andererseits zu vermehrter Bildung von Körperwärme, was eine Ursache für häufiges Hecheln darstellt.

Ruhelosigkeit

Suche nach kalten Ruheplätzen

Erhöhte Aktivität - aber dennoch ermüden die erkrankten Tiere sehr schnell

Mattes Haarkleid

Starkes Krallenwachstum

Chronisches Erbrechen - Andere Katzen leiden unter chronischem Erbrechen mit oder ohne Durchfall

Extremer Durst

Erhöhter Harndrang

Bluthochdruck

Erhöhte Herzfrequenz mit Atemnot

Erhöhung der Leberwerte im Blutbild (ALT)

Umfangsvermehrung am Hals - im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einer tastbaren Umfangsvermehrung der Schilddrüse kommen

Appetitlosigkeit - einige Katzen entwickeln eine starke Appetitlosigkeit, ja eine regelrechte Abscheu gegen das Futter

Leckekzeme - die Hyperaktivität kann Leckekzeme fördern

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich fast immer um magere Katzen mit struppigem Fell, in der Regel ab einem Alter von 8-13 Jahren, handelt.
Die SDÜ ist heute vor Diabetes Mellitus die häufigste hormonelle Erkrankung bei Katzen!


Häufige Begleiterkrankungen:

Herzerkrankungen: Die SDÜ fordert den gesamten Stoffwechsel zu Höchstleistungen. Somit ist das Herz auch einer ständigen Überforderung ausgesetzt, was über kurz oder lang zu einer Herzmuskelerkrankung/Herzschwäche führt.
Eine rechtzeitig diagnostizierte SDÜ kann das verhindern. Später können nur noch entsprechende Medikamente das Herz entlasten.

Magen-Darm-Störungen treten bei einer SDÜ ebenfalls häufiger auf

Nierenfunktionsstörung/chronische Niereninsuffizienz Wird nicht durch die SDÜ ausgelöst. Vielmehr ist es so, dass die SDÜ eine Nierenfunktionsstörung "maskieren" kann.
Da durch die SDÜ der Stoffwechsel in Hochleistung arbeitet, arbeiten auch die Nieren besonders aktiv.
Daher ist es besonders wichtig bei der Behandlung der SDÜ auch immer die Nierenwerte engmaschig zu kontrollieren um schnellstmöglich die CNI festzustellen.
Bei einer festgestellten CNI sollte man versuchen den T4 Wert am oberen Normbereich zu halten (sollten dabei Tachykardien auftreten, dann ist ggf. ein Herzmedikament einzusetzen).
Bis zu einem T4 Wert von ca. 4,3 sind keine Schäden aufgrund der leichten Überfunktion zu erwarten, dennoch werden die Nieren durch den angeregten Stoffwechsel (die SDÜ regt den gesamten Stoffwechsele an, somit auch die Nierentätigkeit) verbessert durchblutet.
Hierbei muss mit dem behandelnden Tierarzt unbedingt abgesprochen werden, welche Risiken und Nutzen die einzelnden Behandlungen geben. Das Wohl und die Lebensqualität der Katze stehen immer an erster Stelle!

Schilddrüsentumore
In der Mehrzahl der Fälle handelt es sich um gutartige Tumore (ca. 95% der Fälle)
Nur in unter 5% der Fälle liegt ein bösartiger Tumor vor

Diagnose
Bei der allgemeinen Untersuchung fällt in der Regel das stumpfe Haarkleid und die Abmagerung auf.
Im Frühstadium kann allerdings nur ein Bluttest mit Bestimmung des T4-Wertes Aufschluss über eine mögliche SDÜ geben.
Am Anfang einer Erkrankung kann durch verschiedene Umstände der T4-Wert noch in der Norm liegen. Wenn dennoch der Verdacht auf eine SDÜ besteht, sollte man den T4-Wert mehrfach im Abstand von 2 Wochen bestimmen lassen.
In unklaren Fällen kann auch der ft4-Wert (auch freies T4 genannt) bestimmt werden, bzw. ein Szintigramm erstellt werden. Ein Szintigramm kann allerdings nur in wenigen Spezialkliniken erstellt werden.

Behandlung der SDÜ

1. Die medikamentöse Behandlung
Die gängigste und einfachste Methode der Behandlung ist die Gabe von Medikamenten.
Hier stehen die Medikamente Carbimazol (aus der Humanmedizin), sowie Felimazole (aus der Veterinärmedizin) sowie der Wirkstoff Thiamazol zur Verfügung.
Welches Mittel geeignet ist, sollte der Tierarzt entscheiden.
Carbimazol hat in der Regel deutlich weniger Nebenwirkungen und die Tabletten sind teilbar. Das hat den Vorteil, dass man die Medikamentendosis besser dosieren kann.
Felimazole hat einen Überzug, daher darf die Tablette nicht geteilt werden. Außerdem leiden viele Katzen bei Felimazole deutlich mehr unter Nebenwirkungen (Übelkeit, Appetitlosigkeit, Juckreiz, Magen-Darm-Probleme)

Wichtig ist, dass am Anfang der Therapie die Blutwerte möglichst engmaschig kontrolliert werden (alle 2 Wochen) um eine exakte Dosierung zu gewährleisten. Es kann eine Weile dauern, bis der T4-Wert relativ stabil eingestellt ist.
Helfen kann dabei die Medikamentendosis nicht nur einmal täglich sondern vielleicht zweimal oder sogar dreimal täglich zu verabreichen, damit der Level des T4 Wertes nicht zu sehr an- bzw. absteigt.

2. Chirurgische Entfernung
Deutlich risikosreicher ist die chirurgische Entfernung der Schilddrüse. Da ist zum Einem die relativ lange Narkose und dann die Operation an sich.
Es muss darauf geachtet werden, dass die Nebenschilddrüsen nicht verletzt werden.
Außerdem verlaufen in dem Bereich der Schilddrüse sehr viele Nervenbahnen, die verletzt werden könnten.
Ist vor der OP nicht sicher gestellt worden, dass keine CNI vorliegt, könnte die Entfernung der Schilddrüse für die Nierenfunktion eine erhebliche Belastung bedeuten, da sie nicht mehr so stark durchblutet werden.
Um sicher zu gehen, dass die Nebenschilddrüse in ihrer Funktion nicht eingeschränkt ist, muss die Katze nach der OP einige Tage stationär behandelt werden. Das ist auch für die Heilung der sehr sensiblen Halswunde von Vorteil.

3. Radiojodtherapie
Ist die teuerste, aber schonendste Variante der Behandlung der SDÜ. Die Heilungschancen liegen gemäß Studien bei rund 90%.
Hier wird der Katze das radioaktive Jod-131 injiziert. Es sammelt sich in der Schilddrüse an und "bestrahlt" das kranke Schilddrüsengewebe, so dass es abstirbt. Das gesunde Gewebe wird weitesgehend geschont.
So bleibt nach der Behandlung in der Regel nur noch das gesunde Schilddrüsengewebe übrig, welches seine Funktionalität relativ schnell normal aufnimmt.
Der Nachteil der Behandlung sind die hohen Kosten (ca. 1000 EUR) und die Tatsache, dass die Katze aufgrund der Ausscheidung von Radioaktivität rund 3-7 Tage in der Klinik bleiben muss. In dieser Zeit kann die Katze aufgrund der Strahlenschutzbestimmungen nicht besucht werden.
Leider gibt es in Deutschland nur zwei Kliniken, die die Radiojodtherapie anbeiten.
Uniklinik Giessen
Klinik Norderstedt

Anzumerken bleibt, dass bei Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung nur die medikamentöse Behandlung in Frage kommt, da man hier Einfluss auf den T4-Wert nehmen kann.
Bei der chirurgischen Entfernung und der Radiojodtherapie ist das nicht möglich.

Sollte sich die Schilddrüse tumorös verändern und weder die chirurgische Entfernung noch die Radiojodtherapie in Frage kommen, kann man (nach Auskunft von Dr. Franke von der Klinik in Norderstedt versuchen das tumoröse Geschehen positiv zu beeinflussen.
Je niedriger der T4 Wert, desto eher besteht für die Schilddrüse und damit den Tumor ein Anreiz zu wachsen. Daher sollte man vorsichtig versuchen den T4 Wert am oberen Normbereich bis zu einem Wert von max. 4,3 zu halten.
Damit bekommt die Schilddrüse wenig Impulse zu wachsen und auch ein gutartiger Tumor wird in dem Fall nur sehr langsam wachsen.
Seefisch oder andere jodhaltige Speisen (auch künstlich zugegebenes Jod) sollte vom Speiseplan genommen werden (z.B. Lachs) da er relativ viel Jod enthält und jede Jodaufnahme führt widerrum zu einem Wachstum der Schilddrüse.


Weitere Links zu dem Thema
Katzenmedizin zum Thema Hypertheriose
Loetzerich über SDÜ
Wikipedia zum Thema SDÜ bei Katzen
DocLeo
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Klinik Norderstedt
Uniklinik Gießen