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Ursi die Weihnachtskatze


Es war einmal ein kleines Kätzchen namens Ursi.
Ursi war da gerade mal 5 Monate alt, als am 23.12.19xx ein grausames Unwetter durch die zerbrochenen und nie ersetzten Scheiben ihres Kellers tobte. Die Kanalisation lief über und durchnäßte ihre beiden Lieblingsplätze.
Ursi beschloß, sich einen neuen Lieblingsplatz zu suchen, verließ das einzige Heim, das sie bis dahin kannte und lief hinaus in die Nacht, unter ihren Pfötchen knirschte der frischgefallene Schnee und über Ursis Köpfchen blinkten unzählige Sterne. Ursi wußte nicht, wie lange sie schon gelaufen war, als sie plötzlich fröhliche und freundliche Menschenstimmen vernahm. Neugierig stapfte das kleine Kätzchen in die Richtung aus der die Stimmen kamen und erblickte ein kleines Häuschen, mit hell erleuchteten Fenstern durch das heimeliges Licht fiel. Schnell hüpfte Ursi durch den Garten zum Häuschen und auf das schmale Fensterbrett und drückte das Näschen neugierig gegen die Scheibe. Ah .... welche Köstlichkeiten konnte das Kätzchen drinnen erahnen!
Vor Aufregung wedelte Ursi mit dem Schwänzchen und was sah es da noch? Es lag eine Katze vor dem schönen warmen Kamin, eine andere räkelte sich wohlig auf dem Sofa und ließ sich das Bäuchi kraulen.

Da seufzte Ursi, sie seufzte, wie nur eine arme kleine heimatlose Katze seufzen konnte und presste ihr kleines Näschen sehnsuchtsvoll maunzend an die Fensterscheibe. Was gäbe sie darum, dort in dieser wohligen Wärme von liebevollen Händen sanft gestreichelt zu werden. Ganz in Gedanken versunken saß Ursi da und hatte die kalte Welt um sich herum vergessen, als sie direkt neben sich ein zartes und glockenhelles Gebimmel hörte. Verwundert blickte das kleine Kätzchen auf und purzelte fast in den Schnee vor lauter Staunen. Ein Englein war direkt neben Ursi gelandet. "Na Ursi, frierst Du?" fragte das Englein. "Woher kennst Du meinen Namen?" fragte Ursi erstaunt. "Ja weißt Du denn nicht - wir Engel kennen jeden Erdenbürger mit Namen, ob Mensch, Tier, Baum oder Blume. Und ihre geheimsten Wünsche kennen wir auch. Dafür sind wir ja schließlich Engel."

"Kennst Du dann auch meinen geheimsten Wunsch?" fragte das kleine frierende Kätzchen. "Na klar! Es ist: der Wunsch, in einem warmen duftenden Zuhause zu sein, angekuschelt an ein Geschwisterchen, vor Dir eine Schale Katzenmilch, und der Bauch schon voll mit leckeren Sachen. Dazu noch ein Zweibeiner, aber einer von der lieben Sorte, der dafür sorgt, dass Du das auch morgen und übermorgen und überübermorgen hast."

"Ja", sagte Ursi traurig, "aber wo soll ich denn sowas finden??"
"Liebe findet man meistens dann wenn man gerade nicht daran denkt" lächelte der Engel. Er zupfte sich eine kleine Feder aus seinen Flügel und kitzelte Ursi an der Nase.
Ursi mußte davon ganz schrecklich niesen und rutschte beinahe von der Fensterbank. Wie sie sich mit ihren kleinen Pfötchen an der Fensterbank festhält rutscht unter ihnen wenige Brocken Schnee auf den Boden. Gerade genug um die Katze vor dem Kamin auf Ursi aufmerksam zu machen.
Die Katze drinnen stand auf und tapste Richtung Fenster, um nach dem Rechten zu sehen. "Springen die Mäuse heutzutage schon auf Dächer?", dachte sie. "Was ist denn, Maunzerle?", fragte eine Frauenstimme. Ursi draussen musste noch einmal niesen, diesmal, weil ihr so kalt war. Wieder fiel ein bisschen Schnee nach unten.
Als sie nach ihrem Nieser wieder die Augen öffnete saß vor ihr ein kleines Mädchen am Fenster.
"Schau mal Mami, eine kleine Katze" rief es ganz aufgeregt.
Die Mutter stand auf um selbst nachzusehen und blickte Ursi aus dem Fenster an.
"Ach, die arme Kleine. Ob sie keinen Besitzer hat?"
Ursi liefen vor Kälte die Tränen über die kleine Schnauze.
"Mami, Mami, wir können sie doch nicht frieren lassen"
"Nein, mein Schatz, das können wir nicht", sagte die Mutter. Doch Sorgenfalten zogen über ihre Stirn. "Doch weißt Du auch, daß Maunzerle und Nikolaus immernoch Schnupfen haben! Wir wollen die Kleine da draußen doch nicht mit diesem schlimmen Virus krank machen...?!"
Derweil fror die kleine Ursi immer erbärmlicher und fragte sich, ob sie das Englein nur im Traum erblickt hätte...oder ob sie schon halluzinierte?
Die Hoffnung hatte Ursi schon fast verlassen, da machte es laut "WUFF!" Für Ursi tönte es, als ob die Erde erbebte. Vor Schreck schloss sie die Augen und spürte nur etwas fremd riechendes Weiches an ihre Flanke stupsen. Etwas beschnüffelte sie.

"Schau doch bloß, die Alma...", sagte die Frauenstimme.
Ursi öffnete die Augen und ein Bär von einem Hund stand neben ihr und fuhr auch sogleich mit der riesigen Zunge quer über Ursi drüber.

Maunzerle und Nikolaus sprangen auf das Fensterbrett. Sie maunzten ganz kläglich und drückten sich an die Scheibe. So als ob sie versuchten mit Ursi und Alma durch die Glasscheibe zu schmusen.
Das erweichte auch das Herz der Mutter "wenn unsere Alma die Kleine aufnehmen will, dann soll es so sein". Sie rief nach Alma, diese nahm Ursi -die gar nicht wusste wie ihr geschah- vorsichtig in die Schnauze und trug sie in das Haus. In das Haus in dem es warm war und so gute duftete.
Drinnen machten zwei Katzen große Augen und wollten das neue kleine Fellbündel genauer ansehen. Doch Alma liess sie nicht. Vorsichtig, wie wenn sie einen neugeborenen Hundewelpen tragen würde, schleppte sie Ursi aufs Sofa und setzte sie vorsichtig auf ihrem, Almas, Lieblingskissen nieder.
Langsam putzte sie Ursi, die nun gar nicht mehr fror sondern ganz aufgeregt war. Aber von ihrer langen Wanderung und der Kälte war sie so erschöpft, dass sie zwischen Almas Pfoten einschlief und begann zu träumen.
Maunzerle und Nikolaus kamen dazu und legte sich mit in das warme Pelznest. Soviel Wärme und Liebe hatte Ursi noch nie gespürt.
Eine letzte Träne ran Ursi aus dem Auge, aber diesmal nicht vor Kälte.
So schliefen sie alle, bis tief in die Nacht, während die Menschen längst aus dem Zimmer und in ihre Betten gegangen waren. Als die Nacht am schwärzesten war, ertönte noch einmal das leise Bimmeln. Ursi wachte nicht auf, aber ihre Schwanzspitze zuckte. Es war der Engel, der noch einmal nach dem Kätzchen schauen wollte. Und wieder nahm er eine Feder aus seinem Flügel, aber diesmal strich er damit Maunzerle und Nikolaus über die Nasen. Sie würden ab heute nicht mehr krank sein. Still ging er wieder aus dem Zimmer, und die 4 Tiere erwachten nach einem langen Schlaf am Morgen des 24. 12.
Der 24.12. ein ganz besonderer Tag, das merkt die 4 gleich. Uris konnte es kaum glauben, sie hatte nicht nur geträumt. Nein, sie war wirklich in diesem wunderbaren Haus, in der Wärme und es duftete so gut.
Ganz vorsichtig sprang sie vom Sofa und schaute sich im Zimmer um. Das Feuer im Kamin war inzwischen ausgegangen, aber die Glut strahlte noch wohlige Wärme aus. Ursi räkelte und reckte sich vorsichtig, bevor sie anfing, ihr flauschiges, wenn auch etwas zerzaustes Fell sorgfältig zu putzen. Immerhin wollte sie doch hübsch aussehen, wenn die großen Zweibeiner wieder kamen und nach ihnen schauten!

Mittlerweile waren auch Maunzerle und Nikolaus erwacht und auch Alma, die sich die ganze Nacht nicht gerührt hatte, damit die Samtpfoten gut schlafen konnten.

Ursi schaute sich ihre neuen Mitbewohner jetzt mal genau an. Alma, das war ein riesiges braunes wuschliges Etwas mit großen Pfoten, in ihrer Ahnenreihe musste ein Grizzlybär gewesen sein. Ganz eindeutig war DAS keine Katze. Nikolaus und Maunzerle - "ja, das sind welche von meiner Art", dachte Ursi. "Von meiner Art... Moment mal!"
Ursi schaute an sich herunter. Sie war eine fast schwarze Katze, nur ihre Pfötchen, und zwar alle vier (naja, bis auf das hinten links) steckten in weissen Söckchen. Und auf der Nase und der Brust hatte sie auch je einen weissen Fleck. Maunzerle und Nikolaus: hatten auch drei weisse Söckchen aus Fell an, und einer hatte einen Fleck auf der Nase und der andere einen auf der Brust! Was hatte das zu bedeuten?

Doch plötzlich wurde Ursi von ihren Überlegungen abgelenkt; ein unbekannter doch auch unwiderstehlicher Duft streichelte ihre kleine schwarze Nase... Am anderen Ende des großen Raumes standen zwei Schalen und von da kam der aufregende Geruch.

Ursi stand auf, reckte sich kurz - ah, wie wohlig warm es hier ist, dachte sie -
und spazierte langsam zu den Futternäpfen von Maunzerle und Nikolaus.
Erst schnupperte sie sachte an den Schalen; es roch fremd aber verführerisch...hmmmm...ob ich das mal kosten soll? Sie nahm das erste Trockenfutterbröckchen ihres Lebens ins Maul und - es schmeckte völlig ungewohnt aber lecker! Heißhungrig schlug sie zu - und bemerkte vor lauter Wohlempfinden nicht, wie die große, weiße Tür hinter ihr sich ein Stück öffnete und herein kam das kleine Mädchen, das Ursi schon gestern Abend kennen gelernt hatte. In der Hand hatte das Mädchen eine weitere Schale, die sie nun zu Ursi auf den Boden stellte.
Das Schälchen war gefüllt mit leckerer Katzenmilch.
Ursi hatte schon mal von so etwas leckerem gehört und doch hatte sie es noch nie zuvor selber probieren dürfen.
Ganz vorsichtig schnupperte sie erstmal an ihrer Milch und nahm eine Zunge voll.
"Mmmhhhh...das schmeckt himmlisch" und gierig schleckte sie die ganze Schüssel aus.
Als sie endlich satt war, erinnerte sie sich wieder an das kleine Mädchen, dass die ganze Zeit dabei gestanden und zugesehen hatte.
Sie wollte sich so gerne bei ihr bedanken, doch leider sprach sie nicht ihre Sprache.
Also ging sie ganz vorsichtig und schüchtern auf das Mädchen zu und biss ihr ganz zart in den Fuß. Das Mädchen schrie leise auf... hieß das, das gefiel ihm? Ursi rieb mit ihrem Köpfchen gegen das Hosenbein des Mädchens. Das unglaubliche passierte: das kleine Mädchen ging in die Knie, stützte sich auf seine Hände und ... köpfelte Ursi an! "Sie kann ja mit mir sprechen!", dachte Ursi entzückt und begann laut zu schnurren.

"Mama, Mama, die schaut ja aus wie unsere beiden, guck mal!", rief das Mädchen. In all der Aufregung und im Halbdunkel von Zimmer und Straße hatte es das gestern nicht so sehen können. "Ich hab schon sowas geahnt", sagte die Mutter. "Der alte Hof, der früher dem Huberbauern gehört hat, ist ja nicht weit von hier. Weißt Du noch, wie wir Nikolaus und Maunzerle dort gefunden haben? Wir dachten damals ja, es seien nur zwei Babykätzchen, aber aller guten Dinge sind drei!
...."Na, dann hat uns wohl der Himmel das Geschwisterchen von Maunzerle und Nikolaus geschickt" stellte die Mutter gerührt fest, während sie liebevoll auf Klein Ursi blickte, die mit schiefgelegtem Köpfchen mit großen Kulleraugen vertrauensvoll zu ihr aufblickte und ihr Glück noch immer nicht fassen konnte. Zum ersten Mal in ihrem kurzen Leben spürte sie Wärme, Zuneigung, Fürsorge und Liebe, das kleine Katzenherzchen.
Ursi lies sich genüsslich streicheln und hätte das noch ewig ausdehnen können. Aber da polterte es auf einmal vernehmlich, erst hinterm Haus, dann auf der Treppe, und dann ging mit einem Krach die Tür auf, und ein vermummter, schneebedeckter Mann trat ein. Nicht ganz allein, denn mühsam schleppte er ein riesiges Paket mit sich. "Was ist denn hier los?" brummelte es aus seinem Bart.

"Papa?? - äh...oh... Hallo Weihnachtsmann!" rief das kleine Mädchen, das gerade noch rechtzeitig von seiner Mutter einen Stupser in die Seite bekommen hatte.
"Hallo Kinder!" brummte der große vermummte Mann den das Mädchen den Weihnachtsmann genannt hatte, zurück.

"Seid Ihr auch schön brav gewesen im letzten Jahr?"

"Ja!" rief das kleine Mädchen
"Aber ja!" bellte Ursis große Hundefreundin
"Ja!" miauten nun Ursi, Nikolaus und Maunzerle einstimmig

"Na wenn das so ist…..
"HO HO HO" brummte der rotgekleidete Weihnachtsmann und stellte schwerschnaufend seine Pakete ab. Ursi, Maunzerle und Nikolaus hatten sich vorsichtshalber unter die sichere Couch verzogen und lugten mit großen Augen hervor, nur Alma schien überhaupt keine Angst zu haben, schwanzwedelnd saß sie vor dem Weihnachtsmann und schien auf etwas zu warten. Was das wohl alles zu bedeuten hatte fragte sich Ursi und beschloß erst einmal im sicheren Versteck zu bleiben. Der Weihnachtsmann hatte inzwischen unter dem Jubel des kleinen Mädchens begonnen, die mitgebrachten Geschenke zu verteilen. Das kleine Mädchen bekam die heiß ersehnte Puppe, die es selig an sich drückte, die liebe Mutter freute sich über ein kleines Kästchen, das sie mit leuchtenen Augen öffnete und Alma schmatzte mit Hingabe an einem riesigen Kauknochen. Jetzt legte der Weihnachtsmann drei weitere Pakete auf den Boden und begann, Ursi, Maunzerle und Nikolaus mit sanfter Stimme zu locken. Nikolaus' Neugierde siegte über seine Angst und ganz langgestreckt kroch er unter der Couch hervor ...das roch... das roch... irgendwie kräuterig... aber dann doch wieder anders... Nikolaus fühlte sich auf einmal wie auf einem Wölkchen schweben. Maunzerle näherte sich und auch ihr stieg dieser fremde aber doch faszinierende Duft in die Nase. Ganz lang machte sich Maunzerle um näher an das Päckchen zu kommen. Nur ein Hinterbein blieb noch unter dem Sofa.
Ursi schaute verwundert, traute sich aber nicht unter dem Sofa hervor. Als Maunzerle auch das letzte Beinchen hervorziehen wollte bekamm Ursi doch etwas Angst und biss vor Schreck in Maunzerles Bein. "Mrrhh" sagte Maunzerle, aber als sie die ängstlichen Augen von Ursi sah fing sie an beruhigend zu schnurren. Und schwupps saß auch Ursi vor ihrem Päckchen.
Nikolaus war schon eifrig dabei das Geschenkpapier zu zerlegen, während Maunzerle sich mit den Bändern vergnügte.
Ursi saß mit großen Kulleraugen da und staunte. Wie konnte dieser -wie wurde er noch genannt- Weihnachtsmann denn wissen, dass sie hier ist?
Und da hörte sie es wieder, das leise helle bimmeln, das leise helle Bimmeln, welches für das kleine Kätzchen ein neues Leben einläutete - ein Leben geprägt von Liebe, Glück, Wärme, Geborgenheit und Vertrauen, zusammen mit den geliebten Geschwistern und mit ihren Dosis, die das kleine Kätzchen Ursi ihr Leben lang beschützen würden. Und so geschah es, das für das kleine Kätzchen Ursi das Wunder der Weihnacht wahr wurde - so wie für uns alle - solange wir uns den Glauben an Wunder bewahren!

"Engelchen?" staunte die nun vollkommen verwirrte Ursi "es gibt dich wirklich, ich dachte ich hätte dich geträumt!"
"Aber nein, liebe Ursi! Wir Engel wohnen im Himmel, dort wo die Regenbogenkatzen hingehen, wenn sie die Erde verlassen. Und hin und wieder kommen wir auf die Erde zurück, um besonders lieben Erdenbürgern ihre geheimsten Wünsche zu erfüllen", erklärte das Englein.
"Ich soll dich grüßen von Fabio, dem Regenbogenkater, der früher viele Jahre lang in diesem Haus gelebt hat. Er hat dich hier hergeführt damit Du ein Lächeln in die Gesichter Deiner Menschen zaubern und ihnen die Freude schenken kannst, die alle lieben Dosis empfinden, wenn sie in die Augen ihrer geliebten Kätzchen blicken.

Eine Weihnachtsgeschichte aus dem Netzkatzen-Forum
Autoren
@Steffi&Werner
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@Ronjaräubertochter

Grafikdesign @ Karin und Petra